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          Bianka Efoghe                           

 

Burnout warum ich?

 

Was bedeutet für mich Burnout?

Was macht Burnout mit mir?

Warum passiert mir das?

 

Burnout ist ein körperlicher und seelischer Erschöpfungszustand. Oftmals besteht hier ein Gefühl eines großen, emotionalen Leidens.

Ich leide, ohne einen wirklichen Grund dafür zu kennen. Freude am eigenen Leben tritt in den Hintergrund. Statt dessen dominieren viele unterschiedliche negative Gefühle, die dieses emotionale Leiden verstärken.

Das Leben zieht einem den Boden unter den Füßen weg und man ist oftmals nicht mehr in der Lage sein Leben so weiter zu gestalten, wie es war.

Dieses Gefühl meines emotionalen Leidens wird oftmals verursacht durch tief in uns liegende Ängste. Diese Ängste geben mir ein Gefühl mangelndes Selbstwertes. Ein Gefühl der Wertlosigkeit.

Es gibt dann immer wieder Momente im Alltag, in denen meine Ängste mein Leben bestimmen.

Ich fühle mich motivations- und antriebslos. Habe das Gefühl zu versagen, nicht geliebt zu werden sowie ein Gefühl der fehlenden Sicherheit.

Dieses emotionale Gefühl der Angst ist tief in mir verwurzelt. Es sind meine Urängste.

Es ist die Angst zu versagen und meine mir selbst gestellten Aufgaben des Lebens nicht zu schaffen. 

Aber auch meine Verlustangst und meine Angst davor allein zu sein und nicht geliebt zu werden raubt mir die Kraft, mein Leben zu leben.

Ich habe das Gefühl meinem Schicksal schutzlos ausgeliefert zu sein und die Kontrolle über mein Leben verloren zu haben.

Der Auslöser meiner Angstgefühle besteht oftmals darin, das ich von Menschen verletzt wurde, die mir sehr nahe stehen. Diese Verletzungen entstehen z.B. durch das Verhalten meines Partners/Familienangehörige mir gegenüber, oder aber der Verlust einer mir nahestehenden Person.

Gelange ich nun an einem Punkt, an dem ich mein emotionales Leiden nicht mehr aushalten kann, dann kämpfe ich dagegen an. Ich flüchte mich in einen Aktivismus.

Ich arbeite viel zu viel und gönne meinem Körper nur sehr wenig Ruhe und ich distanziere mich von den Menschen, die mich emotional so sehr verletzt haben. 

Ich kämpfe gegen mein Leiden an und entfliehe somit meiner momentanen Situation. Mein Verstand gibt mir dann den Impuls gegen mein emotionales Leiden zu kämpfen, in dem ich meine jetzige Situation akzeptiere um das loszulassen, was mich in diesen körperlichen und seelischen Zustand gebracht hat.

Es ist jedoch ein kämpferisches loslassen, in dem ich mit aller Macht versuche, den Auslöser meines Leidens zu ignorieren.

Und das hat nie funktioniert. Ich konnte vom Verstand her nicht loslassen. Immer wenn ich der Meinung war, ich habe meinen Auslöser losgelassen, so belog ich mich selber.

Und immer wieder stellte ich mir dieselben Fragen:

 

Warum passiert gerade mir das?

Was bedeutet das für mich und mein Lebens?

Was kann ich tun um da wieder rauszukommen?

 

Aber die Ursache für dieses körperliche und emotionale Leiden liegt in meiner Seele.

 Es ist eine Prüfung meiner Seele.

 

Meine Seele macht mich darauf aufmerksam, das es Unstimmigkeiten in meinem Leben gibt.  

Es gibt etwas in meinem Leben, das ich mir genauer ansehen und auch verarbeiten darf.

 

Denn jede Seele hat unterschiedliche emotionale Erfahrungen im Laufe ihres Lebens gesammelt und abgespeichert.

Diese Emotionen sind positiver, wie auch negativer Art.

Aus meinem positiven Emotionen schöpft meine Seele die Kraft, um meine negativen Emotionen zu bewältigen.

Denn alle unsere negativ gespeicherten Emotionen dienen dem Wachstum unserer Seele. Und das oberste Ziel einer Seele ist zu lernen und zu wachsen.

Damit dies auch geschieht, zieht die Seele immer wieder Situationen in meinem Leben an, an denen ich wachsen und lernen darf.

Somit ist jede Krise meines Lebens ein Geschenk meiner Seele. Auch wenn die Erkenntnis meines Seelenwachstums gerade im Moment meiner persönlichen Krise von mir oftmals nicht wahrgenommen werden kann. 

Stelle ich mich jedoch dieser Situation, versuche meine Krisensituation anzunehmen und gehe Schritt für Schritt weiter, dann habe ich eine Chance diese Krisensituation auch zu bewältigen.

Weitere Schritte der Bewätigung meiner Krisensituation unterteilen sich in 3 Schritte.

 

Schritt 1:

Ich nehme meine negativen Gefühle, mein emotionales Leiden wahr, akzeptere mein Leiden und ergründe den Hintergrund dieses Leidens.

Warum Leide ich?

Welche momentane Situation verstärkt mein Leid?

Welches Gefühl steht hinter meinem Leid?

Welche Ängste habe ich?

 

 

Schritt 2:

Ich weiß nun, welches Gefühl hinter meinem emotionalen Leiden steht und welche Ängste mein Leiden verstärken.

Nun gehe ich noch einen Schritt weiter und nehme meine Umgebung intensiver wahr.

In welche Situationen bringt mich mein Leben immer wieder?

Was spiegelt mir meine Umgebung?

Welches Verhalten meiner Mitmenschen macht mich nachdenklich?

Welches Verhalten meines Haustieres macht mich nachdenklich?

Wie spiegeln meine Ängste sich in meiner Umgebung?

 

 

Schritt 3:

Ich habe erkannt, was hinter meinen Ängsten steht. Welche Muster/Programme. Ich bin nun bereit mir die Muster/Programme meines emotionalen Leidens anzuschauen und zu bearbeiten.

Mit Hilfe verschiedener Techniken (z.B. die Rückführungstechnik) kann ich nun meinen Kern meines emotionalen Leidens benennen und bearbeiten.

 

 

Burnout und Angst!

Was hat Burnout mit Angst zu tun?

Während der verschiedenen Phasen eines Burnouts werden oftmals auch unterschiedliche Phasen von Ängsten wahrgenommen.

Manchmal spürt eine konkrete Angst, manchmal ist die Angst auch durch ein Programm versteckt

und das Gefühl einer Angst wird nicht direkt wahrgenommen.

Diese Ängste können in vier verschiedene Grundängste unterteilt werden.

Eine Grundangst ist:

Angst vor Kontrollverlust 

(bitte anklicken und weiterlesen)

 

Angst vor Isolation

(bitte anklicken und weiterlesen)

 

Angst vor dem Tod

(bitte anklicken und weiterlesen) 

 

Angst zu versagen

(bitte anklicken und weiterlesen) 

 

zusammenfassend kann man sagen, das unsere Urängste fast immer in irgend einer Art und Weise aktiv sind. Manchmal haben wir die Möglichkeit eine Form unserer Urangst direkt zu spüren, manchmal wird unsere Urangst aber auch durch ein Programm überdeckt.

Dadurch ist die Intensivität unserer Urängste auch immer unterschiedlich spürbar. Und je stärker mein Programm ausgeprägt ist, desto intensiver ist auch die Wahrnehmung meiner Urangst. Denn ein Programm wird immer begleitet von bestimmten Gefühlen und Gedanken.

Das bedeutet, das ich in bestimmten Situationen immer gleich oder ähnlich reagiere. Denn meine Gedanken und Gefühle bestimmen meine Handlungsweise.

Ist bei mir z.B. das Programm: "Ich schaff das allein" aktiv, dann wird es immer wieder Situationen in meinem Leben geben, in denen ich bestrebt bin, alles ohne die Unterstützung anderer zu bewältigen. Auch wenn die Bewältigung dieser Situationen mit Unterstützung viel einfacher zu regeln wäre.

Andere Glaubenssätze können z.B. sein:

"Ich muss helfen"

"Geld allein macht nicht glücklich"

 "Ich muss hart arbeiten für meinen Erfolg" 

"Keiner liebt mich"

usw.

Diese und viele andere Glaubenssätze sind durch unser inneres Programm aktiv und steuern unsere Gefühle, Gedanken und Handlungsweisen. Erkenne ich meine Glaubenssätze, so erkenne ich welche meiner inneren Programme aktiv sind.

Nun habe ich die Möglichkeit durch diese Glaubenssätze meine inneren Programme zu bewältigen. Denn verändere ich meine Glaubenssätze in einen positiven Glaubenssatz, so ist dies der erste Schritt, meinen inneren Programmen die Macht über meine Gedanken, Gefühle und Handlungen zu nehmen.

Im nächsten Schritt verfolge ich den Ursprung meiner Programme.

Mit Hilfe z.B. der Rückführungstechniken kann ich in den Ursprung meines Programmes gelangen und dieses neutralisieren. Dadurch habe ich die Möglichkeit herauszufinden, welche meiner Urängste hinter meinem Programm stehen.

In der nächsten Phase der persönlichen Weiterentwicklung ist es einfacher die Urängste wahrnehmen zu können, da die inneren Programme nicht mehr ganz so stark ausgeprägt sind.

In dieser aktiven Phase "durchlebe" ich meine inneren Ängste.

Dieses "durchleben" der inneren Ängste geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Manchmal kann es ein, das man gegen seine Urangst kämpft und bewusst Situationen sucht, in denen diese Angst bewusst wahrnehmbar ist. Oder aber man vermeidet diese Situationen, um diese Urangst nicht wahrnehmen zu müssen.

Aber egal, auf welche Art und Weise ich meine Urängste "durchlebe", ich arbeite im Außen aktiv an der Bewältigung meiner Urängste. Im Innen hilft auch hier mir die Techniken der Rückführungen, die mich in das traumatische Erlebnis meiner Urangst führen kann. Dadurch habe ich die Möglichkeit, diese traumatischen Erlebnisse zu bewältigen und mein Trauma aufzulösen.

Aber auch Schuldauflösungen sind ein sehr wichtiger Bestandteil zur Bewältigung meiner Urängste.

Aber egal, für welchen Weg der Bewältigung meiner Urängste ich mich auch entscheide, es lohnt sich immer, diesen Weg zu gehen. Ich wünsche jeden von euch viel Mut, Kraft und Erfolg für euren eigenen Weg.

Bianka 

vom Team 

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