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Angst vor dem Tod

 

 

Die Angst vor dem Tod ist oftmals eine Urangst, die man nicht immer direkt spürt.

Werden wir mit dem Tod konfrontiert, so erleben wir oft Gefühle wie: Abwehrung, Mitglied, Trauer, Verlust, das Gefühl allein zu sein,

das Gefühl der Endgültigkeit und Machtlosigkeit, manchmal auch das Gefühl der Wut.

 

Diese unterschiedlichen Gefühle sind ein Hinweis darauf, das die Urangst vor dem Tod nicht direkt wahrgenommen wird, sondern überlagert ist durch ein Programm.

Ein Programm das entstanden ist in einer Situation, in der man selbst mit dem Tod konfrontiert worden ist.

 

Denn jedes schreckliche Ereignis im Zusammenhang mit dem Tod speichert die Seele ab. Jedes Gefühl, jeden Gedanken.

Diese mit vielen negativen Emotionen belegten Erlebnisse formen sich zu unterschiedlichen Programmen, die den Umgang mit dem Tod einen jeden prägen.

 

Zusätzlich werden  diese vielen negativen Emotionen noch mit dem Gefühl der Schuld überlagert.

Das Gefühl Schuld daran zu sein, das etwas schlimmes passierte, das für andere oder aber für einen selbst zum Tod geführt hat.

Und diese Schuldgefühle und mit negativen Emotionen belegten Programme wirken in diesem Leben immer noch.

Werden wir mit dem Thema Tod konfrontiert, so wird unser Verhalten durch diese Schuldgefühle und negativ belegten Programme unbewusst gesteuert.

 

Das bedeutet, das wir in erster Linie unser Programm spüren, bzw. die damit zusammenhängenden Gefühle, als die eigentliche Urangst.

Die Urangst "versteckt" sich nur hinter diesem Programm. Ist aber in der Entstehung des Programmes der eigentliche Grund gewesen.

 

Es kann z.B. sein das hinter dem Programm: "Ich muss helfen", oder dem Programm: "Ich muss zuverlässlich sein" diese Urangst vor dem Tod stehen kann. 

Das bedeutet, als diese Programme vor langer Zeit einmal entstanden sind, gab es eine bestimmte Situation, in der durch Unzuverlässlichkeit oder aber durch das nicht Helfen, Lebewesen oder man selbst gestorben sind.

 

Dabei war es in dieser Situation unerheblich ob man bewusst oder unbewusst oder aber direkt Schuld an dem Tod der Lebewesen, oder dem eigenen Tod, hatte. Durch die eigene Unzuverlässlichkeit oder aber durch das Unterlassen von Hilfe, habe ich mich indirekt oder direkt schuldig an dem Ausgang der Situation gemacht.

Und dieses Schuldgefühl wurde im Laufe der Zeit durch immer wieder verschiedene Situationen, die auf die Erstsituation aufbauen, vertieft.

Und dieses Schuldgefühl wirkt heute immer noch. 

 

Gerät man heute in eine Situation, die der damaligen Situation ähnelt, so greift dieses Programm ein und vermittelt unbewusst Schuldgefühle. Nun versucht unsere Seele alles zu tun, um die Schuldgefühle und negativen Gefühle ins positive umzuwandeln.

Die Reaktion auf diese negativ belegten Programme und Schuldgefühle kann z.B. sein, das man immer dazu bereit ist, zu helfen. Und dies dann auch immer versucht zu tun. Oder das man immer darauf achtet zuverlässlich zu sein. Nur um nicht weitere Schuldgefühle und andere negativen Gefühle weiter aufzubauen.

Das bedeutet, das unsere Gefühle und unser Verhalten von diesen Programmen gesteuert wird und greift in bestimmten Situationen immer ein.

Und hinter diesen Gefühlen und Verhaltensweisen, steht somit immer die Angst vor dem Tod und die damit verbundenen Schuldgefühle.

Der Kern unserer negativ belegten Programme und Schuldgefühle ist immer eine bestimmte Urangst. In diesem Beispiel die Angst vor dem Tod.

Ein wichtiger Schritt hierbei ist die Auflösung der eigenen Schuld, sowie der Schuld aller anderen Beteiligten.

Oftmals ist der Weg der Verarbeitung dieser Urangst ein sehr langer und auch oft schwieriger Weg. Und es kann auch sein, das diese Verarbeitung ein Leben lang anhält. Aber mit jeder Schuldauflösung und bei jeder Verarbeitung der inneren Programme nimmt man der Angst vor dem Tod ein wenig Macht über sich selbst.