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Angst vor: Kontrollverlust

 

Unsere Ängste können in 4 verschiedene Grundängste unterteilt werden.

Einer dieser Grundangst ist die Angst, die Kontrolle über sich selbst, die Kontrolle über andere Lebewesen oder aber die Kontrolle in einer bestimmten Situation zu verlieren.

Überkommt das Gefühl der Angst die Kontrolle zu verlieren, so fühlt man sich oftmals schutzlos der Situation ausgeliefert, die gerade passiert.

Man hat das Gefühl gerade jetzt, in dieser Situation, nicht sicher zu sein. Man ist dieser Situation und diesem Gefühl der Angst hilflos ausgeliefert.

Die Gedanken kreisen um alles, was genau jetzt passieren könnte.

Verschiedene negative Szenarien spielen sich im Kopf blitzschnell ab.

Und man fühlt die Angst sehr intensiv. Die Angst ist tief in der eigenen Seele gespeichert und führt dazu immer auf eine bestimmte Art und Weise zu reagieren. Und das sind Verhaltensweisen die dazu dienen, das diese negativen Szenarien nicht Wirklichkeit werden können. 

Denn dieses Gefühl der Angst, die Kontrolle zu verlieren, kann in diesen Situationen zu einem Gefühl der fehlenden Sicherheit führen. Dieses Gefühl der fehlenden Sicherheit steuert meine  Verhaltensweisen und auch meine Denkmuster und zwar immer.

 

Denn unsere Gedanken und Gefühle steuern unser Verhalten. Fühle ich eine Angst die Kontrolle zu verlieren, so führt dieses Gefühl zu bestimmten Gedanken. Dem Gedanken, ich fühle mich nicht sicher, oder aber auch dem Gedanken, ich darf nicht krank werden. Denn auch Krankheit ist eine Art des Kontrollverlustes. Ich habe keine Kontrolle über meinen Körper.

Durch diese Gedanken- und Gefühlsmuster versucht man immer wieder Situationen zu vermeiden, die man nicht oder nicht gut kontrollieren kann.

Denn dieses Gefühl der Angst möchte man so gut es geht aus dem Weg gehen.

Man ist nicht bereit, Angst zu spüren.

Man ist nicht bereit, sein Leben durch dieses Gefühl der Angst bestimmen zu lassen.

 

Und mit großer Wahrscheinlichkeit richtet man sich sein Leben so ein, das die Möglichkeit eines Kontrollverlustes gering gehalten werden kann. Dies kann z.B. sein, das versucht wird viele Bereiche des Lebens nach dem Aspekt des Sicherheitsbedürfnisses auszurichten.

Dies kann sich z.B. in der Wahl des Berufes spiegeln oder in den Freizeitaktivitäten spiegeln. Wo immer es geht wählt man den sicheren Weg im Leben.

Aber auch die Möglichkeit einer Krankheit versucht man so gering wie möglich zu halten. Dies ist sicherlich nicht immer möglich. Aber man versucht immer wieder gegen Krankheiten anzukämpfen und seinen Körper immer wieder zu bezwingen und der Krankheit nicht nachzugeben.

Dies können einige der Verhaltensweisen sein, deren Ursprung in der Angst des Kontrollverlustes liegen.

 

Aber warum reagieren wir so?

Warum spüren wir diese Angst?

Warum wird unser Verhalten, unser Denken unsere Gefühle von dieses Angst gesteuert?

 

Oftmals liegt der Ursprung dieses Angstgefühles in vorangegangenen Leben.

Irgendwann vor langer Zeit gab es in einem oder mehrerer Leben bestimmte Situationen, in denen durch den Verlust der Kontrolle, also z.B. durch dem Fehlen des Sicherheitsgefühles oder durch schwere Krankheiten, mir oder anderen mir wertvollen Lebewesen, etwas negatives passiert ist.

Diese negativen Erlebnisse hat unsere Seele mit negativen Gefühlen und mit dem Gefühl der Angst abgespeichert.

Und immer dann, wenn wir in eine ähnliche Situation gelangen, erinnert sich unsere Seele an diese längst vergangenen Situationen und an das emotional negativ abgespeicherte Gefühl. 

 

Denn genau dann spürt man die Angst.

Dieses Gefühle ist dann einfach da.

Man ist absolut überrascht von diesem starken Gefühl der Angst.

Oftmals ist es noch nicht einmal logisch erklärbar, warum dieses Gefühl der Angst gerade jetzt spürbar ist.

Der Verstand kann dieses Angstgefühl in dieser Situation nicht logisch erklären.

 

Aber die Angst ist da und kann nicht wegdiskutiert werden.

Die Angst die Kontrolle über seinen Körper oder die Situation zu verlieren ist einfach vorhanden.

Die Angst der fehlenden Sicherheit ist massiv spürbar.

 

Und dieses Gefühl bestimmt nun unsere Gedanken, unsere Gefühle und schließlich unser Verhalten.

 

Wir reagieren z.B. unsicher. Versuchen schnellstmöglich dieser Situation zu entfliehen.

Reagieren aggressiv und kämpfen gegen dieses Gefühl der Angst an.

Wir erinnern uns unbewusst an das, was alles mal passiert ist, als man sein Kontrolle verloren hatte.

Bilder erscheinen vor unserem inneren Auge. 

Negative Gefühle werden spürbar.

Angst ist spürbar.

 

 

Und warum reagieren wir so?

Weil wir uns selbst vor möglichen Konsequenzen, möglichen Gefahren unbewusst oder auch bewusst schützen wollen.

Uns und anderen Lebewesen soll nichts passieren.

Wir erinnern uns unbewusst an das, was alles mal passiert ist, als ich meine Kontrolle verloren haben.

 

 

Aber durch diese Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen setzt sich das Gefühl der Angst des Kontrollverlustes immer weiter fest und speichert sich immer intensiver in meiner Seele ab.

Und das Leben führt mich nun immer öfter in Situationen, in denen mein Verhalten durch meine Angst des Kontrollverlustes gesteuert wird.

Es gibt immer öfter Situationen im Leben, in denen einem das Gefühl der Sicherheit fehlt oder aber Symptome einer Krankheit auftreten.

 

Und das Leben zwingt einem immer öfters zu reagieren.

Und man wird immer öfters im Leben mit einem Angstgefühl konfrontiert.

Um nun dem Angstgefühl auszuweichen versucht man immer wieder Situationen auszuweichen, in denen die Angst des Kontrollverlustes auftreten könnte. Situationen in denen z.B. das Gefühl der fehlenden Sicherheit auftreten könnte, werden vermieden.

Das führt jedoch dazu das die eigenen Lebensqualität eingeschränkt wird.

Denn das Gefühl der Sicherheit wird immer wichtiger im Leben. Dieses Sicherheitsbedürfnis bestimmt das gesamte Leben.

 

Werde ich mir jedoch dieses Bedürfnisses bewusst, so habe ich die Möglichkeit diese Konditionierung zu ändern.

Erkenne ich meine Angst, so habe ich nun die Chance, die Angst erst einmal zu akzeptieren, um sie dann Schritt für Schritt zu ver- und bearbeiten.

 

Denn jeder von uns kann seine Ängst bezwingen.

Seine Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen nicht mehr von seinen Ängsten bestimmen lassen.

Diese Konditionierungen seiner Angst zu lösen.

Es ist zwar nicht einfach, diesen Weg zu beschreiten.

Aber wenn ich erst einmal die Entscheidung treffe, mein Leben nicht mehr von meinen Ängsten bestimmen zu lassen, so wartet auf mich ein ganz neues, selbstbestimmtes, freies Leben.

Es lohnt sich, diesen Weg zu gehen und seine Angst zu überwinden.