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Angst vor Isolation

 

Die Angst vor Isolation wird von einem selbst als solche oftmals gar nicht wahrgenommen.

Vielmehr wird diese Angst von verschiedenen Programmen überlagert. Programme, die wir bewusst nicht wahrnehmen, nicht benennen können. 

Diese Programme entstehen in Situationen in denen man dieser Urangst ausgesetzt gewesen ist und etwas sehr negatives einem selbst oder anderen, nahestehenden Personen widerfahren ist.

Oftmals ging es in diesen einprägsamen Situationen um Leben und Tod.

Und unsere Seele hat sich diese Situation sehr intensiv eingeprägt und tut nun alles, um nicht wieder in dieselbe oder in eine ähnliche Situation zu gelangen. Zu diesem Schutz entwickelt unsere Seele verschiedene Vermeidungsprogramme.

Diese Programme fangen immer an mit: "Ich will nie wieder......  emotional verletzt werden, .......einen anderen Menschen mehr als mich selbst lieben, ......geliebt werden, usw.

Diese Programme sind wiederum unterlegt mit unseren Gefühlen. Diese Gefühle werden fast immer als negative Gefühle empfunden.

Und Gefühle sind das, was wir am ehesten wahrnehmen können.

Diese negativen Gefühle können z.B. das Gefühl der Einsamkeit sein, oder das Gefühl nicht liebenswert zu sein.

Und diese Gefühle treten oftmals urplötzlich auf und wir sind ihnen hilflos ausgeliefert.

Es kann z.B. sein, das man sich mitten in einer Menschenmenge einsam, ausgegrenzt fühlt.

Es können einen viele Menschen umgeben, und doch fühlt man sich allein - einsam.

Es ist, als steht man außen vor. Während alle um einen herum lachen, reden, schweigen.

Man hat das Gefühl: "Ich gehöre nicht dazu".

Ein sehr intensives, starkes Gefühl.

Und gegen dieses Gefühl ist man machtlos.

Es ist da.

Prägt sich ein.

Und man erinnert sich immer wieder daran.

Dieses Gefühl: "Ich bin allein" - "Ich gehöre nicht dazu" 

 

Und man fängt an, sich selbst immer weniger zu lieben. Denn nicht nur unsere Programmen, auch unsere Gefühle steuern unbewusst unser Verhalten.

Man fängt an sich immer wieder selbst zu kritisieren in dem was man tut, in dem was man ist.

Und immer wieder wird die Bestätigung im Außen gesucht, das es so ist, wie man sich selbst wahrnimmt. Nämlich nicht liebenswert zu sein.

Gedanken und Gefühle drehen sich immer intensiver um die eigenen Ängste allein zu sein und nicht geliebt zu werden.

Dadurch verändert sich auch automatisch die eigene Wahrnehmung.

Dadurch treten immer wieder Situationen auf, die diese Angstgefühle bestätigen.

 

Es entsteht ein Entwicklungsprozess, der langsam voranschreitet und sich immer weiter intensiviert.

Diese negativen Gefühle, die ihren Ursprung in der Angst vor Isolation haben, werden immer intensiver wahrgenommen und von einem selbst bestätigt.

Die Gedanken und Gefühle, die das eigene Verhalten steuern führen immer weiter in die eigenen Isolation.

Und irgendwann bestimmen Angstgefühle das Leben.

Unbewusst werden Situationen vermieden, intensiven Kontakt mit anderen zu haben.

Allein zu sein ist auf einmal erstrebenswerter, als in Gesellschaft zu sein.

Gedanken und Gefühle kreisen immer um sein allein sein und nicht geliebt zu werden.

Diese Gedanken und Gefühle werden intensiver, stärker.

Und das Leben bestätigt immer wieder, das die eigene Wahrnehmung tatsächlich richtig ist. Obwohl ich die Ursache selbst gesetzt habe.

Ich setze die Ursache für diese Art, meine Art der Isolation selbst.

Verhalte mich dementsprechend und meine Außenwelt hat gar keine andere Wahl, als diese Wahrnehmung zu spiegeln.

Die Angst vor der Isolation hat mich in meine eigene Isolation getrieben.

Ich selbst habe mich vom Leben isoliert.

Die eigenen negativen Gedanken und Gefühle haben Verhaltensweisen hervorgerufen, die das eigene Leben bestimmen.

Die Angst vor Isolation hat nun eine sehr intensive "Macht" über einen selbst.

Aber ich selbst habe die "Macht" dieser Angst den Einfluss über mich selbst zu nehmen.

Indem ich erkenne, welche Angst mein Verhalten, meine Gefühle beeinflusst, habe ich die Möglichkeit, diese Angst "abzuarbeiten".

Und nicht immer ist es einfach diesen Weg zu gehen, da viele unterschiedliche leidvolle Gefühle diesen Weg begleiten.

Auch Schuldgefühle werden während dieser Zeit oft und intensiv wahrgenommen.

Manchmal ist man auch versucht einfach stehen zu bleiben, keine Kraft mehr für seinen weiteren Weg zu haben.

Aber niemand muss diesen Weg alleine gehen.

 

Es gibt immer jemanden, der unterstützend zur Seite steht.